Orangentörtchen {Oreo / Orange / Vanille / Frischkäse}

 

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Wie könnte man ein neues Jahr besser beginnen als mit einem fruchtigen Törtchen? Die kandierten Orangenscheiben haben wir von unserem letzten Urlaub in Spanien mitgebracht, sie schmecken wunderbar nach Sommer und Süden. Auch wenn ich den Winter gerade sehr genieße, so ist es doch wunderbar mit einem verheißungsvollen Törtchen, das für all die Sonne und Freude steht, die das neue Jahr bringen möge, zu starten.

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Habt ihr auch schon mit der Umsetzung eurer guten Vorsätze für's neue Jahr begonnen? Falls nicht, dann könnt ihr hier und jetzt anfangen, denn leckerer Kuchen ist doch bestimmt einer der Vorsätze! ;-)

Zutaten für die Böden

Zutaten für die Creme 

  • 200g Frischkäse
  • 50g Puderzucker
  • 150g Schlagsahne
  • 2 Tl SanApart
  • 1 Tl Orangensirup unterrühren

Zutaten für die Tränke

  • 2 Tl Orangenmarmelade
  • Saft von 2 Orangen

Zutaten für die Dekoration

  • 100g Schlagsahne
  • 1 Tl SanApart
  • kandierte Orangen in Scheiben (aus dem Fachhandel, aus dem Urlaub mitgebracht oder, das ist etwas aufwendiger, selbst gemacht)
  • Einige Zuckerperlen

Zubereitung

Die Orangen auspressen und mit der Marmelade einige Minuten einkochen. Das Rezept für die Böden ist, je nachdem wie dick jeder einzelne Boden geschnitten wird für zwei Törtchen ausreichend. Drei Böden mit etwas von dem Sirup tränken.

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Den Frischkäse mit dem gesiebten Puderzucker und einem Teelöffel Sirup glatt rühren. Die Schlagsahne mit dem SanApart steif schlagen und unter die Frischkäsemasse rühren. Die Böden mit der Creme zu einem Törtchen aufschichten. Dazu einen Boden mit etwas Creme auf einer Tortenpappe fixieren und 2-3 El Creme auf dem Boden verteilen. Mit den beiden anderen Böden ebenso verfahren und die Creme rundherum mit der übrigen Creme dünn einstreichen. Die Creme für 2-3 Stunden im Kühlschrank anziehen lassen. 

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Die Sahne für die Dekoration mit dem SanApart steif schlagen. Den Rand der Torte mit den Orangenscheiben dekorieren und die Torte mit Sahnetupfen verzieren. Nach Geschmack Zuckerperlen und Orangenscheiben auf den Tupfen verteilen. Die Torte sollte gekühlt gelagert werden, aber mindestens eine halbe Stunde vor dem Verzehr Zimmertemperatur annehmen. 

Lasst sie euch schmecken und habt einen guten Start in 2019.

Eure Tine

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Stutenkerle {Hefe / Orange / Schokolade}*


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Seit einigen Wochen schon baumelt die fertig gebastelte Laterne vom Kuchenkind an der Decke im Kindergarten. Das ist ein klares Zeichen, dass es nicht mehr lange dauert, bis der Martinsumzug samt Feuer anstehtk. Hier in Südhessen gibt es Martinsgänse zum Umzug, ein Hefegebäck in Form einer Gans. In meiner Heimat sind es die Weckmänner oder Stutenkerle, wie sie auch genannt werden. Die Anleitung der wunderbaren Daniela von Klitzeklein hat mich zu einem Backevent mit dem Kuchenkind inspiriert. Das Rezept ist leicht abgewandelt, aber die Anleitung haben ich befolgt. Also, ran an den Hefeteig und die süßen Kerle! 

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Zutaten für den Hefeteig

  • 500g Mehl
  • 3/4 Würfel frische Hefe
  • 250ml Milch
  • 50g Zucker
  • 2 El Rapsöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • Abrieb von einer Bio-Orange

Zutaten für die Vollendung  

  • 1 Eigelb
  • 1 El Milch
  • Schokotropfen oder Schokokugeln

Zubereitung

Für den Hefeteig die Milch erwärmen und die Hälfte des Zuckers sowie die Hefe hinzufügen. Die Milch hat die optimale Temperatur, wenn sie mehr als Handwarm ist, aber noch nicht richtig heiß. Die Hefemischung vorsichtig umrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die Hefemilch einen Moment abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis die Hefe Blasen wirft.

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Mehl, Salz und verbleibenden Zucker mischen und zusammen mit der Hefe-Milch mit Hilfe der Knetharken von Küchenmaschine oder Handmixer kurz vermischen. Ei und Rapsöl zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

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Den Teig im leicht warmen Backofen (max. 50°C) ca. 45 Minuten gehen lassen. Wenn ihr den Teig weiter verarbeitet sollte er sein Volumen mindestens verdoppelt haben. Den Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und zu einer faustdicken Rolle formen. Diese in 10-12 gleiche Portionen teilen und aus jedem Teigstück eine Kugel formen. Die Kugeln auf einer bemehlten Unterlage oval ausrollen und nach der Anleitung von Daniela zu Stutenkerlen formen. 

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Die Stutenkerle auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorheizen. Eigelb und Milch vermischen, die Kerle damit einstreichen und mit den Schokokugeln dekorieren, wobei die Schokolade einmal feste in den Teig gedrückt werden sollte. 

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Die Stutenkerle ca. 15 Minuten oder bis sie goldbraun sind backen. Aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen und lauwarm servieren. Was gibt es besseres für einen gelungenen Start in einen neuen Tag oder zur Stärkung für zwischendurch?! Mit einer Schleife verziert sind sie nicht nur ein hübsches Mitbringsel sondern zieren auch jeden Frühstückstisch.

Habt eine gute (Kuchen-)Zeit!  

Eure Tine

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Winterliche Orangen-Joghurttorte {Orangen / Zimt / Schokolade / Orangen-Joghurt}*

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Manchmal bekomme ich es gar nicht so richtig mit, wenn die Blutorangen Saison haben und ich realisiere es erst, wenn es fast schon wieder vorbei ist. Ich liebe ihren fruchtig-herben Geschmack und vor allem aber mag ich ihre Farbe – und wahrscheinlich auch die Überraschung über die genaue Färbung des Fruchtfleischs. Wie rot ist sie wirklich? Leider muss ich zugeben, dass ich oft enttäuscht bin, denn in den seltensten Fällen ist wirklich die ganze Frucht blutrot. Aber dann fühlt sich ein wenig an wie ein „Sechser im Lotto“ ;-) Gibt es eine Methode, wie sich der Anteil des roten Fruchtfleisches verlässlich prognostizieren lässt? Wenn jemand einen Tipp für mich hat, immer her damit, ich bin für jeden Hinweis dankbar!

In diesem Jahr bin ich pünktlich dabei und so habe ich den perfekten Begleiter für den Joghurt „Winterorange“ gefunden, den mir Söbbeke Pauls Bio-Molkerei vor kurzem zur Verfügung gestellt hat. Ein anderes Rezept, für das ich den Winter Joghurt Mohn und Vanille von Söbbeke verwendet habe, findet ihr übrigens hier.

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Der Joghurt „Winterorange“ schmeckt frisch und spritzig nach Orangen mit einem Hauch von Zimt. Dieses Mal habe ich mich entschieden, den Joghurt nicht in den Teig zu geben, sondern ihn für die Füllung zu verwenden. Das Törtchen ist ganz schnell fertig und dabei auch noch wenig betreuungsintensiv. Es braucht zwar einige Zeit im Kühlschrank, aber da kann man es getrost alleine lassen. Es lässt sich gut am Abend vorbereiten und kann dann über Nacht im Kühlschrank fest werden. Die Dekoration bereite ich am folgenden Tag zu und spiele dabei ein bisschen Lotto - Blutorangenlotto sozusagen.  

Zutaten für den Boden

  • 3 Eier (Größe L)
  • 80g Zucker
  • 100ml Öl
  • 120g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Schokoladensplitter

Zutaten für die Joghurtmouse

  • 500g Winter Joghurt Orange (von Söbbeke)
  • Saft von einer Orange (oder Blutorange)
  • 2 TL AgarAgar
  • 200g Schlagsahne

Zutaten für das Topping

  • 2-3 frische (Blut-)Orangen
  • 1 TL AgarAgar
  • etwas Lebensmittelfarbe in orange

Zubereitung

Den Boden einer Backform von 20cm Durchmesser mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Eier und Zucker in der Küchenmaschine oder mit einem Handmixer zu einer luftigen Creme aufschlagen. Das Öl in einem dünnen Strahl bei mittlerer Geschwindigkeit unterrühren. Mehl und Backpulver gut mischen und nur kurz unter die Eiermasse rühren. Zum Schluss mit einer Gummizunge die Schokoladensplitter unterheben. Den Teig in die Form füllen und ca. 35 Minuten backen. Den fertigen Kuchen zuerst in der Form und dann vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Für die Füllung den Joghurt etwas früher aus dem Kühlschrank nehmen, damit er nicht zu kalt ist. Den Boden einmal waagerecht durchschneiden und auf einen Teller setzen. Einen Tortenring darumstellen.

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Nun den Saft einer Orange auspressen, mit Wasser auf 100ml auffüllen und das AgarAgar-Pulver sorgfältig unterrühren. Die Mischung auf dem Herd zum Kochen bringen und eine Minute kochen lassen. Dabei ständig rühren, damit nichts klumpt. Den Orangensaft vom Herd nehmen, aber im Topf lassen. Nun den Joghurt in eine große Schüssel geben und die Sahne steif schlagen. Zwischendurch immer mal wieder nach dem angedickten Orangensaft schauen. Sobald dieser leicht abgekühlt ist, etwas vom Joghurt unter ständigem Rühren untermischen und dann die Joghurt-Saft-Mischung unter ständigem Rühren unter den verbleibenden Joghurt mischen. Anschließend die Sahne unterheben und 2/3 der Joghurt-Sahne-Masse auf den unteren Boden verstreichen. Den oberen Boden auflegen und die verbleibende Creme darauf verteilen. Die Torte für mindestens 3 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

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Jetzt kommt das Topping dran: Die Orangen von der Schale und der weißen Haut befreien und in dünne Scheiben schneiden. Die Torte aus dem Kühlschrank holen und vom Tortenring befreien. Die Orangenscheiben auf der Torte verteilen und das AgarAgar kräftig mit einem Schneebesen in 200ml Wasser auflösen und auf dem Herd aufkochen lassen. Die Mischung sollte ca. 2 Minuten leicht köcheln. Die Lebensmittelfarbe hinzugeben, so dass ein orangefarbener Guss entsteht. Diesen etwas abkühlen lassen (Vorsicht nicht zu lange, denn sonst wird er zu fest) und mit einem Silikonpinsel auf die Orangenscheiben und die Torte verteilen.

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Lasst euch von der wunderschönen Farbe verführen und genießt dieses winterliche und erfrischende Vergnügen. Habt eine gute (Kuchen-)Zeit! Eure Tine

*Der Artikel enthält Produkthinweise, meine Meinung ist davon nicht beeinflusst.

 

Orangenbusserl {Orangen / Puderzucker / Liebe}

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Die kleinen Orangenbusserl, die ich euch heute noch unbedingt vorstellen möchte, sind super schnell gemacht und schmecken wunderbar fruchtig nach Orangen. Das Rezept stammt aus der Familie und wird nur verraten, weil morgen Weihnachten ist! ;-) Die kleinen Plätzchen werden mit Zuckerguss gekrönt und erhalten ein Topping aus getrockneten und fein gebröselten Orangenschalen - mehr Aroma geht einfach nicht.

Zutaten für den Teig

  • 125g zimmerwarme Butter
  • 125g Zucker
  • 1 unbehandelte Orange
  • 4 EL Orangenlikör
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 275g Mehl

Zutaten für den Guss

  • 100g Puderzucker

Zubereitung

Die Orange zur Hälfte mit einem Sparschäler in Streifen schälen, die restliche Schale fein abreiben und den Saft auspressen.

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Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, die abgeriebene Orangenschale, Orangenlikör, Salz und Eier hinzugeben und alles zu einer hellen Creme aufschlagen. Das Mehl unterheben. Den fertigen Teil in einen Spritzbeutel füllen und damit kleine Häufchen auf die Backbleche verteilen. Auch die Streifen der Orangenschale mit auf das Backblech legen und für ca. 12 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

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Die Plätzchen vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Die getrocknete Orangenschale sehr fein zerkleinern. Das klappt am besten, wenn man sie grob hackt und dann mit etwas grobem Zucker in einem Mörser fein zermahlt. Sollte die Schale beim Backen noch nicht trocken genug geworden sein, kann man sie auch noch einmal für einige Zeit in den warmen Backofen zum Nachtrocknen legen.

Für den Guss den Puderzucker mit Orangensaft dicklich anrühren und mit einem Spritzbeutel kleine Tupfer auf die Busserl geben. Zügig die gemörserte Orangenschale darüber streuen und vollständig trocknen lassen.

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Die Plätzchen halten sich einige Wochen in einer luftdicht geschlossenen Dose und behalten dort auch ihr fruchtiges Aroma.

So, nun lasst euch nicht stressen im Endspurt vor Weihnachten und habt eine gute (Plätzchen-)Zeit!

Eure Tine 

Orangenhonigkuchen {Sirup / Honig / Orangen / Schokolade} & eine Verlosung

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Ich wünsche euch einen wunderschönen dritten Advent! Juhu, endlich ist es nun auch soweit und ich kann meine Überraschung für euch enthüllen: Ich habe meine Lieblingsrezepte und -bilder in einem Kalender für das Jahr 2017 zusammengestellt. "Das ZeitfürKuchen Jahr 2017". Er liegt druckfrisch neben mir und wartet darauf, mit euch ins neue Jahr zu starten. Zu jedem Bild gibt es einen praktischen QR-Code, mit dem ihr direkt zum Rezept auf meinem Blog hüpfen könnt.

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Fünf Kalender liegen hier für euch bereit und ihr könnt sie gewinnen! Wie ihr teilnehmen könnt, lest ihr unter dem Rezept.

Die köstlich saftigen Orangenhonigkuchen sind mittlerweile schon eine kleine Tradition in meiner Familie. Das Rezept stammt aus einer Brigitte Extra-Beilage 24/2008. Wir machen sie jedes Jahr und sind immer wieder erstaunt, wie rasch diese kleinen honig-süßen, fruchtigen Köstlichkeiten schon einige Zeit vor Weihnachten aus der Keksdose verschwunden sind. ;-)

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Zutaten für den Honigkuchen

  • 250g Honig
  • 1/8 l Öl
  • 250g brauner Zucker
  • 100g zartbittere Schokolade
  • 2 Bio-Orangen
  • 2 Eier
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 10g Lebkuchengewürz
  • 250g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Zutaten für die Glasur

  • 300g Puderzucker
  • Saft von einer Orange
  • 25g zartbittere Schokolade

Zubereitung

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und einen Backrahmen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen; alternativ könnt Ihr auch die Fettpfanne eures Backofens nutzen. Die trockenen Zutaten abwiegen und bereitstellen.

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Honig, Öl und Zucker in einem Topf auf dem Herd bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Mischung wieder etwas abkühlen lassen und dann die gehackte Schokolade darin schmelzen.

Eine Orange waschen, trockenreiben und mit einer Zestenreibe dünn schälen. Eine Orange auspressen und 75 ml Saft abmessen. Die Eier mit den Handrührern verquirlen, Gewürz, Orangensaft und -schale unterrühren und mit der Honig-Zuckermischung gut verrühren. Die Mischung über die trockenen Zutaten geben und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in den vorbereiteten Backrahmen füllen und für 30 - 40 Minuten backen.

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Während der Honigkuchen im Ofen ist, aus dem restlichen Organgensaft und dem Puderzucker einen Guss zubereiten. Der Guss sollte recht zähflüssig sein, ggf. eine zweite Orange auspressen, sollte noch Flüssigkeit fehlen. Den fertigen Guss auf dem noch warmen Honigkuchen verteilen. Wenn alles erkaltet ist, den Honigkuchen in gleichmäßige Rauten oder Rechtecke schneiden und mit geschmolzener Schokolade verzieren.

In einer Metalldose zwischen Lagen von Pergamentpapier hält der Honigkuchen mindestens für 2 Wochen in einem nicht zu warmen Raum, allerdings ist er so lecker, dass er zumeist schon davor restlos verschwindet.

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Ich setzte mich jetzt mit ein paar Stückchen des frischen Honigkuchens und einem heißen Wintertee auf das Sofa und werde ein bisschen auf das Jahr 2016 zurückschauen. Mit einem Notizheft bewaffnet gibt es mit Sicherheit auch ein paar Ideen für 2017. Während ich hier ganz gemütlich sitze, nehmt ihr am besten rasch an der Kalenderverlosung teil! So könnt ihr mitmachen und eine wunderschöne Inspiration für eure Backaktivitäten gewinnen:

TEILNAHMEBDEINGUNGEN

  • Hinterlasst unter diesem Blogbeitrag einen Kommentar, wie ihr kulinarisch in das neue Jahr startet. Gibt es ein traditionelles Rezept, mit dem ihr schon seit Generationen das neue Jahr begrüßt oder folgt ihr ganz spontan euren aktuellen geschmacklichen Vorlieben?
  • Einen Kommentar könnt ihr auch auf Instagram oder Facebook hinterlassen.
  • Die Verlosung startet heute, am 11. Dezember 2016 und endet am 18. Dezember 2016 um 23:59:00 Uhr.
  • Es werden fünf Gewinner ausgelost, die jeweils einen Kalender "Das ZeitfürKuchen Jahr 2017" erhalten.
  • Mitmachen können alle mit einer Postadresse in Deutschland.
  • Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist.
  • Das Gewinnspiel wurde von mir als Privatperson initiiert, es besteht kein Anspruch auf den Gewinn.
  • Die Auslosung erfolgt zufällig
  • Die Gewinner werden in diesem Beitrag bekanntgegeben, danach muss die Adresse an zeitfuerkuchen@gmx.net geschickt werden, anschließend erfolgt der Versand des Kalenders.

So, nun drücke ich euch die Daumen und wünsche euch eine gute (Kuchen-)Zeit und einen schönen dritten Advent im Kreis eurer Liebsten!

Eure Tine

Halloween-Sprinkles-Törtchen {Schokolade / Kakaonibs / Orange / Likör / Sprinkles}

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Happy Halloween euch allen!

Neben dem Kürbis wollte ich unbedingt noch ein anderes Törtchen backen, ein etwas Eleganteres diesmal. Inspiriert dazu haben mich die bezaubernden Kreationen von Sweetapolita. Ihre Kuchen erinnern mich an eine bunte, fröhliche und unbeschwerte Kindheit, sie verbreiten Freude und sind doch elegant und erwachsen. Bei den Sprinkles, also den Zuckerstreuseln habe ich mich ebenfalls von Sweetapolita inspirieren lassen, schaut mal in ihrem Shop vorbei, es lohnt sich wirklich! Leider ist es nicht ganz einfach an ihre wunderbaren Kompositionen heranzukommen und so habe ich mein eigenes „Halloween-Medley“ kreiert.

Das Törtchen, für das ich mich dieses Mal entschieden habe, ist dabei zugleich eine Hommage für meine Mutter. Sie hat zu besonderen Anlässen oft etwas ganz ähnliches gebacken - damals mein absoluter Lieblingskuchen. Genau diese Zutaten aus dem besten Kuchen meiner Kindheit habe ich jetzt zu einem Törtchen zusammengefügt und schwelge daher zu Halloween in orangig-schokoladigen Kindheitserinnerungen. Wichtig ist aber, dass ihr für dieses Törtchen bittere Orangenmarmelade verwendet, denn ansonsten wird das Törtchen zu süß und der Orangengeschmack kommt nicht so schön zur Geltung!

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Zutaten für die Böden

  • 4 Eier
  • 180g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 80ml heiße Milch
  • 100g gehackte zartbittere Schokolade
  • 80g Butter
  • 120g Mehl
  • 60g Speisestärke
  • 40g Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Schoko-Nibs

Zutaten für die Ganache

  • 200g zartbittere Schokolade
  • 200g Schlagsahne

Zutaten für die Füllung

  • Bittere Orangenmarmelade (z.B. von Schwartau)
  • 2-3 EL Cointreau (Orangenlikör, wenn Kinder mitessen, dann die gleiche Menge Orangensaft)

Zutaten für die Dekoration

  • Zuckerstreusel nach Belieben

Zubereitung

Am Tag bevor ich die Torte fülle und verziere bereite ich die Ganache zu. Dazu die Schokolade grob hacken, in eine Schüssel geben und mit der kurz aufgekochten Sahne übergießen. Alles 1-2 Minuten ruhen lassen und anschließend mit einem Schneebesen glattrühren. Die Creme über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Ebenfalls am Vortag backe ich den Schokoladenboden. Dazu den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und den Boden von zwei Springformen mit 15cm Durchmesser mit Backpapier auslegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß unter Zugabe von 1/3 des Zuckers in 10-15 Minuten zu sehr steifem Schnee verarbeiten. Der fertige Eischnee wandert in den Kühlschrank. Nun lasse ich meine Küchenmaschine aus dem Eigelb, dem verbliebenen Zucker und der heißen Milch eine weißlich luftige Masse rühren. Die Milch gebe ich dabei in einem dünnen Strahl in die Rührschüssel und lasse die Küchenmaschine derweil weiter rühren, denn sonst könnte das Eigelb gerinnen. Schokolade und Butter lasse ich über einem Wasserbad schmelzen und gebe sie, wenn die Eigelbe weiß und luftig sind, ebenfalls in einem dünnen Strahl und unter stetem Rühren meiner Küchenmaschine dazu. Nun kommt das Eiweiß aus dem Kühlschrank hinzu: 1/3 davon auf die Eigelb-Schokoladen-Masse geben und die trockenen Zutaten darüber sieben. Alles rasch mit einer Gummizunge zu einem homogenen Teig verarbeiten. Das klappt am besten, wenn man in großen Kreisen arbeitet, so dass die Luft im Eischnee möglichst erhalten bleibt. Den restlichen Schnee in zwei weiteren Portionen unterheben und zum Schluss die Schokoladen-Nibs hinzufügen. Dann den Teig gleichmäßig in die vorbereiteten Formen füllen und im Ofen ca. 35 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

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Am folgenden Tag die Oberfläche der Böden glätten und jeden Boden einmal waagerecht durchschneiden. Die Orangenmarmelade mit dem Cointreau (oder Orangensaft) glatt rühren und auf drei der vier Böden verteilen. Dabei außen jeweils einen Rand von 1cm freilassen. Die Ganache wenige Sekunden in der Mikrowelle erwärmen und glatt rühren. 1-2 EL der Creme in einen Spritzbeutel füllen und rund um die Marmelade spritzen. Den Rest auf der Marmelade verteilen und die Böden zu einer Torte zusammensetzten. Dazu den untersten Boden mit etwas Ganache auf einem Cakeboard fixieren. Zum Schluss den Boden ohne Marmelade aufsetzten und die Torte rundherum mit Ganache einstreichen. Dabei die komplette Ganache bis auf einen Esslöffel verarbeiten. Die Ganache evtl. erneut in kleinen Portionen erwärmen, damit sie sich besser auf der Torte verstreichen lässt. Die Creme sollte die Torte möglichst glatt umhüllen. Die übrig gebliebene Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und Tupfen auf den Rand der Torte spritzen. Nun die Torte rundherum und oben mit Sprinkles verzieren. Dazu die Sprinkles mit einer flachen Palette oder einer Hand auf den Kuchen drücken. Da funktioniert gut, wenn man den Kuchen auf der anderen Hand leicht schräg hält. Überschüssige Sprinkles mit einem großen Teller oder eine Schüssel auffangen. Die fertige Torte bis ca. eine Stunde vor dem Verzehr im Kühlschrank lagern.

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Schaut sie nicht toll aus? Ich schwelge nun geschmacklich und optisch in Kindheitserinnerungen und lasse mir den Tag versüßen.

Habt eine gute Halloween- und Kuchen-Zeit!

Eure Tine